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Kreativ, frei, lustvoll, Erfindergeist gefragt – die Formbarkeit des Materials Ton lässt schon seit Jahrtausenden in allen menschlichen Kulturen die Ideen sprudeln und die vielfältigsten Dinge entstehen – seien es Gefäße für den alltäglichen und kultischen Gebrauch, allerlei für den Hausbau, Trommeln, Flöten und vielerlei Spiele und Figuren.
Weicher Ton in unseren Händen nimmt uns gefangen, lockt unsere gestalterische Energie hervor und motiviert uns zum Handeln - das gilt besonders für Kinder. Ton in den Händen zu verformen, Löcher einzudrücken, zu klopfen und zu matschen ist für Kinder eine große Freude. Hier unterscheiden sich Kinder mit Behinderung nicht von anderen. Kreatives Schaffen und Spielen gehört zur Kindheit. Seit langem ist bekannt, dass das "Begreifen" die Basis für kognitive Entwicklung ist und Kinder, die die Hände sehr intensiv gebrauchen sogar früher und differenzierter ihre Sprache entwickeln.
Ton bietet ein breites Spektrum von Möglichkeiten der Betätigung, des Bewirkens, Veränderns, Gestaltens und wieder Verwerfens, mit oder ohne Ziel und Zweck. Kinder können verschiedenste elementare Erfahrungen mit Konstruktion, Statik, Physik und Chemie machen. Mit großer Motivation werden Lösungen erarbeitet.
In diesem Buch erklärt und zeigt die Keramikmeisterin und langjährige Dozentin für Keramik an der Universität Koblenz-Landau neben professionellen Anleitungen zu basalen Grunderfahrungen mit Ton die verschiedenen Gestaltungstechniken für den Umgang mit Ton in anschaulichen Schritt für Schritt-Anleitungen. Es werden vielerlei Beispiele für den Unterricht beschrieben mit Förderaspekten, um den vielfältigen Fähigkeiten der Kinder gerecht werden zu können.

„Mein Buch ist fertig und kann ab sofort bestellt werden!“


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Ausstellung Strieffler Haus der Künste in Landau
12. Februar – 2. April 2017

Dass der Jugendstil im südwestdeutschen Raum auch in der Pfalz in alle Bereiche der Kunst einzog, ist kaum bekannt. Mit der von Hermann Goerke entworfenen imposanten Festhalle befindet sich in Landau ein Hauptwerk der Jugendstilarchitektur der Region und eines der wichtigsten Beispiele dieses Bautyps im südwestdeutschen Raum. Doch auch außerhalb des Zentrums Landau hinterließ der Jugendstil seine Spuren. Der vorliegende Band macht erstmals deutlich, in welch beeindruckender Vielfalt der Jugendstil sich in der Region in Architektur, Raumausstattungen, Kunstgewerbe, Malerei und im Ausstellungswesen manifestierte.


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